Was soll ich sagen? Kingston ist laut, heiß, schön, überraschend, unberechenbar und einfach toll, eigentlich kann mans schwer beschreiben. Ich hab mich einigermaßen an die Hitze gewöhnt, einigermaßen, das denken fällt mir trotzdem manchmal schwer :).
Mittlerweile habe ich auch schon drei verschiedene High Schools in Kingston kennen gelernt, und mit einer europäischen Schule braucht man gar keinen Vergleich anstellen. Die Einrichtung sieht so aus als ob sie großteils noch aus den 60ern stammt, die Tafeln sind einfach die schwarz angemalte Wand und von Computern ist weit und breit keine Spur, nicht mal in den Büros der Verwaltung.
Da wir eher an untere Schichten appellieren mit unserem Programm, sind die High Schools auch in dementsprechenden Regionen von Kingston, was zu einigen Problemen für mich führt, da die Kinder dort vorwiegend Patois sprechen, was ich bis jetzt noch nicht wirklich gut verstehen kann. Die Kinder sind auch jedesmal fasziniert von mir, heute sind 3 Mädchen bei mir vorbeigegangen die unbedingt meine Haare anfassen wollten, obwohl ich auch sehr dunkle habe.
Eine Wohnung bei einer niedlichen, alten Jamaikanerin hab ich auch gefunden, sie ist ein bisschen überteuert, aber dafür in einer guten Gegend und inklusive Wasser, Strom, Internet und Essen. Morgen gehts das erste mal ab ins Nachtleben von Kingston, bin schon seeehr gespannt.

